Ein Projekt des Religionskurses des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums Bonn

Sterben früher - Sterben heute

„Sterben ist  ein allgegenwärtiges Geschehen, das sich in Institutionen und in kleinen Kreisen unmittelbar Betroffener leise und weitgehend unbemerkt für andere ereignet. Obgleich jedes Jahr viele Menschen sterben, etwa ein Prozent der Bevölkerung, ist dies kein Thema, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger unbedingt beschäftigen müssen. Sterben und Tod erfahren jenseits der medial stark positionierten "öffentlichen" Sterbefälle wenig Aufmerksamkeit. So sind die Zeichen und Symbole, die diese Lebensphasen ehemals umgaben, rar und unaufdringlich geworden oder fehlen ganz. Wenn jemand im Sterben liegt, dringt das selten nach außen, ein eingetretener Todesfall ist kaum eine Information wert: keine Trauerbekleidung, keine Beerdigungsumzüge, kein Glockenläuten, keine Kondolenzpflichten. Abschiedsrituale sind auf das Nötigste und den kleinsten Kreis von Angehörigen beschränkt.“ (Zit. Glöckenjan, Professor für Gesundheitspolitik)

 

Wie wird heute in unserer Geselschaft gestorben? Ist Sterben wirklich ein Tabu? Wer weiß etwas über Sterben und Tod zu berichten? Wer ist gewissermaßen ein „Experte“?

Was können wir von Experten über den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben und Tod erfahren?

 

Unsere Aufgabe: Führt ein „Experteninterview“ oder Umfragen in Krankenhäusern, Hospizen, Alten/Pflegeheimen, Sozialstationen, Kirchen, Beerdigungsinstituten durch.